Warum wir uns bei ChatGPT nicht bedanken sollten – eine größtenteils humorvolle Betrachtung
ChatGPT beantwortet eine Frage, schreibt einen Text oder rettet uns kurz vor Abgabe einer Arbeit. Und reflexartig tippen wir hinterher: „Danke!“
Aber Moment.
Warum eigentlich?
Hier ein paar charmant-ironische Gründe, warum Sie sich das „Danke“ eigentlich sparen können – und warum ChatGPT sowieso nicht eingeschnappt ist.
1. ChatGPT hat keine Gefühle (auch wenn es so tut)
Wer sich bei ChatGPT bedankt, bedankt sich im Grunde bei einem großen Haufen Mathematik.
ChatGPT sagt; „Ich kann deine Dankbarkeit zwar grammatikalisch analysieren – aber emotional berührt bin ich davon etwa so sehr wie ein Toaster, wenn du ihm einen schönen Tag wünschst.“
Also keine Sorge: ChatGPT sitzt nicht irgendwo beleidigt da und denkt
„Aha. Heute kein Danke? Interessant…“
2. Höflichkeit verwirrt ChatGPT mehr als es hilft
Sie schreiben:
„Danke für deine Hilfe! 😊“
Und ChatGPT denkt:<
„Aha! Neue Eingabe! Die muss beantwortet werden!“
Dann beantwortet ChatGPT Ihre Höflichkeit, Sie antworten erneut höflich – und am Ende wird ein Smalltalk-Marathon geführt:
„Danke!“
„Gerne!“
„Danke für das Gerne!“
„Immer wieder gern!“
„Danke für deine unendliche Bereitschaft!“
„Ich bin nur ein Sprachmodell, aber danke trotzdem!“
Und zack, wir sind in einer Höflichkeitsschleife gefangen wie zwei Leute, die im Türrahmen stehen und sich gegenseitig den Vortritt lassen.
3. Und jetzt ganz Ernst… Der Energieverbrauch hinter ChatGPT
Wie bei vielen modernen Technologien ist auch der Betrieb von ChatGPT mit einem erheblichen Energieaufwand verbunden. Um zu verstehen, warum dieser so hoch ist, müssen wir uns mit den Prozessen hinter den Kulissen beschäftigen.
Künstliche Intelligenz wie ChatGPT basiert auf sogenannten Deep-Learning-Modellen, die auf riesigen Mengen an Daten trainiert werden müssen. Dies erfordert enorme Rechenressourcen, die wiederum viel Energie benötigen. Das Training eines KI-Modells wie ChatGPT dauert Wochen oder sogar Monate und erfolgt auf leistungsstarken Servern, die mit spezialisierten Prozessoren (wie GPUs) ausgestattet sind, die speziell für solche Aufgaben entwickelt wurden.
Aber auch die Nutzung von ChatGPT erfordert nicht nur den Zugriff auf diese Rechenzentren, sondern auch die ständige Bereitstellung von Rechenleistung, um Anfragen in Echtzeit zu verarbeiten. Jede Antwort, die ChatGPT generiert, muss von den Servern bearbeitet werden, was eine zusätzliche Energiemenge verbraucht. Der ökologische Fußabdruck der KI-Modelle ist also nicht zu unterschätzen.
Sie haben den Beitrag bis zum Ende gelesen? Vielen lieben Dank! 🙂